Forex
Mit dem Namen Forex bezeichnet man den internationalen Handel mit Devisen, also Währungen. Der Name Forex bedeutet ausgeschrieben Foreign Exchange Market und bezeichnet jeglichen Handel mit Währungen aller Art. Allerdings ist der Forex-Handel nicht an einen festen Börsenplatz gebunden, sondern findet direkt zwischen den einzelnen Banken statt. Dementsprechend ist der Umsatz auf dem Devisenmarkt mit knapp 3 Billionen $ Tagesumsatz wesentlich größer, als der aller Weltbörsen zusammen. Dies liegt aber vor allem an der Art des Handels, welcher sich vom Handel mit klassischen Aktien deutlich unterscheidet. Bei Forex ist es üblich, dass mit einem Hebel ( engl.: Leverage) gehandelt wird. Dieser liegt je nach Broker zwischen 10 und 400, sodass im Maximalfall mit dem 400fachen des zur Verfügung stehenden Kapitals gehandelt werden kann.
Neben den Banken nehmen aber auch große Unternehmen und sehr vermögende Privatleute am Forex-Handel teil, bei dem es darum geht, aus den Schwankungen der Wechselkurse einen Gewinn zu erzielen. Dementsprechend ist der Devisenmarkt aber auch wenig transparent und nicht für Anfänger geeignet. Letzteres hängt vor allem damit zusammen, dass durch die hohen Hebelwirkungen auch deutlich mehr Kapital verloren werden kann, als überhaupt zur Verfügung steht. Daher sollte ein Handel nur von erfahrenen Anlegern ausgeführt werden, oder zumindest ein Anbieter ausgewählt werden, der es erlaubt mit geringen Hebeln zu arbeiten. Eine weitere Eigenheit des Forex-Marktes ist die Handelszeit, welche nicht wie bei normalen Indizes auf wenige Stunden beschränkt ist, sondern an Werktagen rund um die Uhr stattfindet.
Gehandelt werden über Forex ausschließlich Währungspaare der wichtigsten Währungen, so besteht die Möglichkeit, in den Euro, den US-Dollar, in Britische Pfund, in japanische Yen und in Schweizer Franken zu investieren. Da Forex aber nicht durch eine zentrale Aufsicht überwacht wird, entstehen durch jede Transaktion Risiken, die nicht vorhersehbar sind. Sollte man als unerfahrener Anleger dennoch nicht vor einer Teilnahme am Forex-Handel zurückschreckt, so ist es unverzichtbar seine Kenntnisse entsprechend auszubauen. Dazu empfiehlt es sich, die vielen Angebote der unterschiedlichen Market Maker wahrzunehmen, welche beispielsweise die Grundlagen und Eigenheiten dieser Handelsform erklären. Der spätere Handel für Privatanleger findet dann meist über eine Plattform des jeweiligen Brokers statt, in der viele Tools verwendet werden können, die dabei helfen den richtigen Zeitpunkt für ein Investment zu finden.
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